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Modern Calm: Ein Plädoyer für Wärme, Haptik und analoge Rituale – in einer Welt, die ständig online ist.
Modern Calm: Ein Plädoyer für Haptik, Natürlichkeit und analoge Rituale – in einer Welt, die ständig online ist.
Inmitten von Schlaftracking-Apps, Meditationsplattformen und digitalen Entspannungshilfen beginnt eine neue, stillere Bewegung: Zurück zum Natürlichen, zum Echten. Zurück zur Textur.
Der britische Neurowissenschaftler Francis McGlone, der sich seit Jahren mit der Bedeutung von Berührung für unser emotionales Gleichgewicht beschäftigt, sieht in unserer digitalisierten Welt eine zunehmende Abnahme taktiler Reize – und damit auch eines wichtigen Sinneskanals.
„Wir laufen Gefahr, eine taktil unterversorgte Gesellschaft zu werden“, so McGlone.
Berührung, Textur, Wirkung – und was uns heute oft fehlt
Im Unterschied zu synthetischen Produkten oder digitalen Helfern wirken natürliche Materialien auf einer tieferen Ebene. Taktile Reize aktivieren unser parasympathisches Nervensystem – jenes System, das für Regeneration, Entspannung und inneres Gleichgewicht zuständig ist (Field, T., 2010, Touch for socioemotional and physical well-being).
Eine Untersuchung der Universität Oxford zeigt: Sanfte Berührungen können den Cortisolspiegel senken, die Herzfrequenzvariabilität positiv beeinflussen und subjektiven Stress spürbar reduzieren. Besonders Materialien mit natürlicher Struktur – wie Haut, Wolle, Stein oder Kautschuk – verstärken diesen Effekt, weil sie von der Haut als echt und vertraut empfunden werden.
Auch neurophysiologische Studien (z. B. McGlone et al., 2014) belegen: Bestimmte Nervenfasern in unserer Haut – sogenannte CT-Berührungsfasern – reagieren auf langsame, sanfte Reize und leiten diese Signale direkt ins limbische System, das emotionale Zentrum des Gehirns.
Typische Reize, die diese Fasern aktivieren, sind zum Beispiel:
– das Gleiten von Stoff über die Haut,
– das langsame Streichen einer Hand über den Arm,
– das leichte Gewicht eines Objekts auf dem Körper,
– das sanfte Anlehnen an strukturierte, weiche Materialien,
– oder die angenehme, natürliche Wärme eines körpernahen Gegenstands.
Diese Form der Berührung wirkt nicht über Funktion – sondern über Gefühl. Über Echtheit, Nähe, Präsenz.
Analoge Rituale statt digitaler Entspannung
Der Kontrast zwischen natürlichen Materialien und digitalen Oberflächen zeigt sich besonders in den stillen Momenten des Tages – am Abend, beim Einschlafen, im Rückzug. Studien belegen, dass Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen die Ausschüttung von Melatonin hemmt – jenem Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert (Harvard Medical School, 2019).
Wer stattdessen auf analoge Rituale setzt – auf strukturierte Textilien, handfeste Materialien, Gewohnheiten mit Gewicht und Präsenz –, signalisiert dem Körper: Es darf ruhig werden. Du darfst loslassen.
Oft sind es nicht die großen Veränderungen, sondern kleine, stille Berührungspunkte, die einen Unterschied machen:
Ein geerdeter Becher in der Hand. Eine strukturierte Decke auf der Haut. Ein bewusst gewähltes Objekt, das nichts misst, nichts zählt, nichts trackt – sondern einfach da ist.
„Slowdown beginnt bei den Dingen, die du berührst“, schrieb kürzlich Liv Thomsen in einem Essay für das Kinfolk Journal.
Und vielleicht ist genau das der neue Luxus: Weniger Notifications. Mehr Textur. Weniger Geräte. Mehr Gefühl.
Warum wir Foundly entwickelt haben
Schon in der Antike wussten Menschen um die Kraft von Wärme, Berührung und natürlichen Materialien. Wärmeanwendungen – ob in Form von heißen Steinen, warmen Tüchern oder mit erhitztem Wasser gefüllten Gefäßen – gelten seit Jahrtausenden als einfaches, aber wirksames Mittel zur Entspannung, Linderung und Zentrierung.
Foundly wurde genau aus diesem Gedanken heraus entwickelt: Als zeitloses, reduziertes und bewusst analoges Tool, das auf traditionellen Prinzipien beruht – und gleichzeitig neue Maßstäbe in Komfort, Design und Alltagstauglichkeit setzt.
Ein bewusster Gegenpol zu einer Welt, die ständig „an“ ist.
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